#BestPraxisBeratung – Finanzierung statt Leasing: Wie wir eine schwierige Investition möglich gemacht haben

Warum gute Vorbereitung und Zusammenarbeit der Schlüssel sind

Kurzzusammenfassung

Ein Zahnarzt wollte ein CEREC anschaffen – doch die Finanzierung war riskant, da der Gewinn 2024 stark zurückgegangen war.

Gemeinsam mit dem Mandanten und der Bank habe ich eine Lösung erarbeitet, die eine reibungslose Finanzierung ermöglichte. Dieser Fall zeigt, wie wichtig die richtige Aufbereitung von Zahlen und Kommunikation ist.


Die Ausgangslage: Ein CEREC soll angeschafft werden

Ein Mandant bat mich, ein Leasingangebot für ein neues CEREC-Gerät zu prüfen.

Schon beim ersten Blick wurde deutlich: Das Angebot war unvollständig, denn der Restwert fehlte. Ohne diese Angabe hätte am Ende eine unangenehme Überraschung drohen können – meist in Form deutlich höherer Kosten.

Deshalb entschieden wir uns, den Weg einer klassischen Bankfinanzierung einzuschlagen.


Die Herausforderung: Rückläufige Zahlen in 2024

Die Bank forderte die Praxiszahlen an.

  • 2023 war das Ergebnis sehr gut.

  • 2024 jedoch war der Gewinn um ein Drittel zurückgegangen – durch mehrere Faktoren:

    • Neueinstellung von Personal

    • Eine große Baustelle, die den Praxiseingang verdeckte

    • Allgemeine Schwankungen

Zwar war das 1. Quartal 2025 wieder sehr positiv, doch für die Bank war das allein noch kein ausreichender Nachweis einer stabilen Entwicklung.

Das Problem: Eine belastbare BWA für das 1. Halbjahr 2025 wäre erst in 3–4 Monaten verfügbar gewesen.


Die Lösung: Kreative und strukturierte Aufbereitung

Statt abzuwarten, haben wir eine individuelle Lösung entwickelt:

  • Wir stellten die Entwicklung der letzten drei Jahre (2023, 2024, 2025) für die ersten sechs Monate aus der Praxissoftware dar.

  • Der Mandant zeigte zusätzlich, wie viele Behandlungen künftig über das CEREC laufen würden und welche Einsparungen im Fremdlabor dadurch entstehen.

  • Gemeinsam bereiteten wir eine schlüssige Argumentation auf, die belegte, dass der Rückgang 2024 ein Sondereffekt war – und die Zukunftsaussichten stabil und positiv sind.


Das Ergebnis: Finanzierung ohne Probleme genehmigt

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Mandanten und dem kooperativen Ansprechpartner bei der Bank konnten wir die Finanzierung problemlos genehmigen lassen – und das zu einem Zinssatz von ca. 4 % p.a.

Zum Vergleich: Leasing hätte mit großer Wahrscheinlichkeit ca. 9 % p.a. gekostet – wenn nicht sogar mehr, falls ein unrealistisch hoher Restwert angesetzt worden wäre.

Der Mandant hat sich dadurch nicht nur eine sichere Finanzierung, sondern auch erhebliche Zinskosten gespart.


Fazit: Erfolgreiche Finanzierung ist Teamarbeit

Dieser Fall zeigt: Selbst wenn die Zahlen auf den ersten Blick kritisch wirken, lässt sich mit guter Aufbereitung, klarer Argumentation und enger Zusammenarbeit eine Finanzierung ermöglichen.

Meine Rolle war dabei die Vermittlung zwischen Bank und Mandant – mit dem Ziel, die Anforderungen beider Seiten in Einklang zu bringen.

Das Ergebnis: eine reibungslose Finanzierung und eine für die Praxis sinnvolle Investition.


Frage an Sie

Hatten Sie auch schon den Fall, dass eine Investition an der Finanzierung zu scheitern drohte?

Wie haben Sie die Situation gelöst?


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